12.01.22
Tickets »KEINE MEHR«, Theaterstück der Bühne für Menschenrechte in Berlin
Event

Tickets für »KEINE MEHR« Theaterstück der Bühne für Menschenrechte 12.01.22 in Berlin, SO36

Tickets zu »KEINE MEHR« Berlin


Informationen

Weitere Termine: 13.01. und 14.01.2022 und 15.01.2022


Im neuen dokumentarischen Theaterstück " Keine Mehr" der Bühne für Menschenrechte erzählen drei Frauen* von Gewalterfahrungen, die trotz jahrzehntelanger Kämpfe der Betroffenen immer noch nicht gehört werden. Und von dem unendlichen, empowernden Kampf.
Wir erzählen nicht von "der Frau" oder "über" Frauen*, sondern zeigen ein Theaterstück, das mit betroffenen Frauen* gemeinsam entwickelt wurde.

In für die Bühne für Menschenrechte gewohnt minimalistischem Setting stehen drei Schauspielerinnen* auf der Bühne, eine Musiker*in begleitet das Stück aktiv. Im Gespräch untereinander und ans Publikum gerichtet sprechen sie als Expertinnen* aus Erfahrung und Menschen gemeinsam offen über ihre persönlichen Erfahrungen, ihren Aktivismus und Solidarität untereinander. Die Protagonistinnen* berichten nicht nur über Gewalt gegen Frauen* in der Partnerschaft, sondern spannen den Bogen weiter: Während häusliche (körperliche) Gewalt gegen Frauen* gerade in Zeiten von Corona wieder vermehrt Aufmerksamkeit erhält, ist unsere Gesellschaft für andere Formen von Gewalt scheinbar blind.

Kulturelle und institutionelle Gewalt an Frauen* stehen wenig in der öffentlichen Diskussion. Mehrfachdiskriminierung aufgrund von Rassismus, Religion, Klassismus, Ableismus und daraus entstehende Gewalt gegen Frauen* werden sowohl in der Politik als auch in der Gesellschaft noch so gut wie gar nicht behandelt. Hier ist es wichtig, den Diskurs weiterzubringen:

Was bedeutet Gewalt gegen Frauen* über sichtbare Verletzungen hinaus? Was bedeutet mehrfache Gewalt? Und wie geht es den Frauen*?

Nach jeder Aufführung des Theaterstücks wird ein Publikumsgespräch mit Expert*innen und Aktivist*innen stattfinden.

Über uns:
Die Bühne für Menschenrechte erzählt seit 2008 durch dokumentarisches Theater die Geschichten von Menschen, deren Menschenrechte verletzt wurden. Wir erzählen diese Geschichten, um ein Bewusstsein für verschiedene Formen von Diskriminierung in unserer Gesellschaft zu schaffen.
Mit unseren bundesweiten Künstler*innennetzwerk und der Unterstützung von Menschen und Organisationen, die sich gegen Diskriminierung einsetzen, hatten wir die Gelegenheit, unsere bisherigen Stücke (Asyl Monologe, Asyl Dialoge, NSU Monologe) bundesweit mehr als 400 Mal zu zeigen.

Mit:
Aylin Esener
Elisabeth Pleß
Marie Noel
Michaela Maxi Schulz
Mirjam Barner
Neslihan Arol
und DJ Kat Kat Tat

Team: Elisabeth Pleß, Franziska Abt, Michaela Maxi Schulz, Serpil Erdik

Im Anschluss Publikumsgespräch mit: Women in Exile und Initiative #keinemehr



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